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Dienstag, 11. Februar 2014

11.02. das Ende in Europa


Heute sind wir die Sache ganz entspannt angegangen. Gemütlich aufstehen, Kaffee trinken, Camp abbauen und danach frühstücken. Unser tolles 2 seconds Zelt vom Decathlon hat sich jetzt schon mehrfach bewährt. Nachdem vorletzte Nacht die Prüfung aus starkem Regen bestand wurde unser Zelt letzte Nacht von gewaltigen Windböen geschüttelt. Auch diese Prüfung wurde mit Bravour bestanden. Ein ganz ruhiges Schlafen war aber auch diese Nacht leider nicht möglich da immer das Gefühl bestand jetzt donnern gleich die Äste der Bäume, unter denen wir geschlafen haben, auf uns herunter. 

Das Fahren auf der spanischen Autobahn war wiederum ein Hochgenuss und die Landschaft erinnerte schon ein wenig an Nordafrika. Um 14.15 Uhr erreichten wir den Campingplatz La Casita bei San Roque. Es regnete mal wieder und auch der Wind pfiff uns ordentlich um die Ohren. Nachdem wir uns in der Rezeption erkundigt hatten ob am Abend irgend etwas für uns Rallyeteilnehmer geplant sei und dieses verneint wurde machten wir uns auf zum Hostel Rio Grande das von Thommy und Rüdiger schon im voraus gebucht war. Um 15.00 Uhr erreichten wir dieses und der Preis und die Qualität der Zimmer überzeugten uns und wir checkten auch ein. 

Vom Besitzer des Hostels einen guten Tip bekommen und sofort die Lage gecheckt für unser Abendessen Place. Ein kleines unscheinbares Lokal gleich um die Ecke verwöhnte uns mit leckerer einheimischen Küche, gutem Bier und einem Super Cognac. Bei 40,- € für 4 Personen konnte man echt nicht meckern. Also alles in allem rundum ein entspannter letzter Tag in Europa. 429 Kilometer gefahren.

10.02. Spanien total

Trotz dem starken Regens letzte Nacht haben wir doch relativ gut geschlafen. Da wir am Vortag schon so bald ins Bett gegangen sind zeigte die Uhr beim aufwachen 06.00 Uhr. Also einen Kaffee gekocht und im Auto das Tagebuch von gestern geschrieben. Leider mussten wir bis 09.00 Uhr warten da der Campingplatz erst um diese Zeit aufmachte. Nach dem Tagebuch schreiben technischer Service am RennDaimler durchgeführt und unser Camp abgebaut.

Da das Fahren auf den spanischen Autobahnen sehr entspannt ist rollten wir gemütlich mit 120 Sachen dahin, völlig Stressfrei und relaxt. Siehe da um 11.43 Uhr erreichten wir unser eigentliches Etappenziel Valencia. Es war einfach wieder mal zu früh um jetzt schon den Fahrtag zu beenden. Außerdem tobte draußen ein so starker Sturm mit Böen von gewaltigem Ausmaß dass das verlassen des Autos wirklich keine Freude war. Zwischen Valencia und Alicante mussten wir echt ziemlich aufpassen denn sowohl wir als auch die anderen Fahrzeuge schwankten teilweise herum wie besoffene Kamele. Erst nach Alicante lies der Sturm etwas nach und der Himmel wurde sogar wieder blau.

Unser Etappenziel legten wir für diesen Tag mit Verena fest. Von dort begann eine kleine Halbinsel die für unsere Übernachtung viel versprechend aussah. Kurz vor Verena, in einer etwas wilden Landschaft die eigentlich schon an Afrika erinnerte brachte Johanna den Spruch des Tages: Der ganze Streifen ist das Nichts zwischen dem Meer und da oben ;-)))) hääähh???? In Verena entdeckten wir auch sogleich einen Lidl und jetzt war erst einmal shopping für das Abendessen angesagt. Mir war nach Fleisch, vielem gegrillten Fleisch. Also gesagt getan und schon ging die Fahrt weiter. Eigentlich wollten wir wild campen aber am Ortsende von Mojacar lud uns ein schnukkeliger Campingplatz förmlich zum übernachten ein. Das Camp aufgebaut, ein kleiner Spaziergang am Strand, ein leckeres Abendessen vom Grill und so ging auch dieser Tag zu Ende.

Unsere letzten Informationen vom Team Rot waren dass Sie in Valencia in einem Hotel übernachten würden. Team Rot sind so ca. 450 Kilometer hinter uns da wir ja am ersten Tag unseren Fahrflash hatten und viele Kilometer runtergeschrubbt haben. Na ja macht nichts da die Fahrt nach Gibraltar eigentlich eine Verbindungsetappe ist und die eigentliche Rallye für mich erst in Marroco beginnt und wir dort hoffentlich gemeinsam unterwegs sein werden. 654 Kilometer gefahren.

09.02.von Frankreich nach Spanien

Erstklassig im Ibis Hotel geschlafen. Nach einem sehr leckeren Frühstück, das keine Wünsche offen lies, fand die Premiere unserer langen Zeit auf Reisen statt. Mit Johannas Laptop logten wir uns über Wlan ins Internet und aktualisierten den Silberpfeil-Karawanen Blog. Oh Wunder der Technik es funktioniert!

Anschließend ging die Fahrt um 10.00 Uhr munter weiter. Die französischen Autobahnen sind endgeil. Eigentlich immer dreispurig und kaum befahren, jedoch Mautpflichtig. Wir kamen, wie gestern, ziemlich flott voran obwohl wir mit konstant 120 Kilometer pro Stunde eigentlich keine Geschwindigkeits Rekorde brachen. Um 12.36 Uhr erreichten wir Perpignan das eigentlich unser Etappenziel hätte sein sollen. Es war zu früh um die Fahrt zu beenden und so führen wir entspannt weiter.

Es war 13.05 Uhr als wir die Grenze zu Spanien überschritten und da wir heute am Meer übernachten wollten suchten wir als Etappenziel eine Gegend um Tarragona heraus. Von der Autobahn abgefahren und rund um Tarragona nach einer schönen Stelle am Meer gesucht. Aufgrund Industrieanlagen und mit Hotels zugebauten Stränden leider nichts gefunden. Im Ortschäftchen Cambrils dann den Hinweisschildern Camping Platz gefolgt und siehe da er war noch offen. Also flugs da erste Camp dieser Reise aufgebaut und nach einem Strandspaziergang Essen gekocht. Da es ziemlich stark regnete und wir auch etwas destroit waren um 18.45 Uhr ab ins Zelt und geschlafen. 618 Kilometer gefahren.

Sonntag, 9. Februar 2014

08.02. Start und Fahrt nach Frankreich

Strahlend blauer Himmel. Musik vom Feinsten. Verabschiedung durch den Bürgermeister. Salutschuß durch den örtlichen Schützenverein und los gehts........Den ersten Cache einsammeln. Was dann auch klappt wenn man beim Koordinateneingeben auch die Brille aufsetzt. Dresden Würzburg Karlsruhe Mühlhouse,es ist erst 17 Uhr und unser Auto ist nicht zu bremsen, es fährt und fährt und fährt. 

Bei einer Tankaktion, bei der ich auch einen unserer 4 zwanzig Liter Kanister füllte, passierte dann das kleine Missgeschick. Den Kanister nicht richtig verschlossen und beim hochwuchten in die Dachbox überschüttete ich mich mit Benzin. Hexenverbrnnung alla Pit. Das was wir eigentlich verhindern wollten, dass das ganze Auto mit den Reservekanistern nach Benzin stinkt, hatte ich nun Ruck Zuck mit meinen Klamotten erledigt. Also frische Klamotten an und weiter ging die Reise.  

Draußen regnets und schüttet es und die Welt geht unter und plötzlich sind wir schon kurz vor Nimes. Nachdem auf der Autobahn kein Hotel mehr zu finden war fragten wir an einer Tankstelle nach einem solchen. Der Information folgend dass keine 20 Minuten weiter gleich vier Hotels kommen fuhren wir nach Montelimare und um 23.00 Uhr checkten wir im Hotel Ibis ein.

07.02. Anreise nach Dresden

So endlich ging es los. Der Daimler war gepackt und die Reise führte uns über Nürnberg und Hof nach Dresden. Bei den im Roadbook angegebenen Koordinaten war zwar an der Elbe ein Parkplatz jedoch der weitere Weg war ein, zwar großer aber gesperrter Fahrradweg. Nach einer kurzen Überlegung und den Koordinaten für den Foto Termin folgend haben wir den Fahrradweg einfach befahren und die Elbterassen erreicht.

Die Kulisse auf die Semper Oper und die Altstadt von Dresden war überwältigend. Inzwischen hatten sich ca. 20 Fahrzeuge der Rallye eingefunden und der Termin für das Gruppenfoto konnte starten. Nach dem Bild ging es dann Ruck Zuck nach Hohenstein ins Hotel Weißer Hirsch, in dem Thommy allen seinen Geburtstaggästen Zimmer reserviert hatte. Ein kleiner Rundgang durch Hohenstein mit seiner Burg und seiner tollen Lage auf einem Berg erzeugden bei mir den Wunsch hier nochmals mit dem Motorrad herzukommen.

Um 19.00 Uhr begann das Geburtstagsessen und der gemütliche Teil des Tages. Es wurde lecker gegessen und viel gelacht. Alles in Allem ein toller Tag und ein sehr gelungener Abend.